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Selbstorganisation

Buch Review: Liz Davenports „Order from Chaos“

by Anthony-James Owen on 24. Januar 2012

Order from Chaos Buch Review: Liz Davenports „Order from Chaos“Verpassen Sie wichtige Deadlines bei der Arbeit? Übersehen Sie wichtige Rückrufe? Verbummeln Papiere, die doch „gerade noch da“ waren? Ist Ihr Bildschirm verdeckt von mehreren Lagen Post-It-Notes? Bleiben Projekte bei Ihnen für Tage, Wochen oder sogar Monate liegen?

Ja? Dann Willkommen in meiner Welt! icon wink Buch Review: Liz Davenports „Order from Chaos“

Nicht, dass ich nicht arbeiten würde, allerdings kenne ich das Gefühl, dass jeden Tag ein Vielfaches mehr an Aufgaben auf mich zukommt, wie ich abarbeiten kann.

Aber wie löst man dieses Dilemma? Seit vielen Jahren lerne ich immer wieder die aktuellen Trends aus dem Bereich des Zeitmanagements. Manches ist neu, vieles Wiederholung. Ein Buch steht aber seit ich es kenne, besonders weit oben in der Liste der besten Bücher: Liz Davenports „Order from Chaos“

Was macht dieses Buch so besonders:

  • Es war das erste Buch, in dem ich lesen konnte, das wir die Menge an Aufgaben, Email, Anrufen, Briefen etc. die heutzutage auf uns einströmen, gar nicht bewältigen können (lt. der Statistik dort 190 Informationen und Aufgaben am Tag, auf die wir in irgendeiner Form reagieren sollten), weil wir pro Tag „nur“ 20-50 Entscheidungen treffen und Aufgaben erledigen können
  • Unordnung entsteht durch nicht getroffene Entscheidungen
  • Sechs nachvollziehbare Schritte um Aufgaben vernünftig zu bewältigen
    • Cockpit Office
    • Air Traffic Control
    • Pending File
    • Decide NOW
    • Prioritize Ongoingly
    • Daily Habits

Dabei werden die wichtigsten Aufgaben eines persönlichen Workflows besprochen, die nach und nach am Ende ein komplettes Zeitmanagement- und Ablagesystem ergeben.

Auch wenn das Buch sich ursprünglich auf ein klassisches Papierplanungsbuch (Helfrecht, tempus, Time/system etc.) bezieht, kann man das System z.B. auch in MS Outlook (nach einigen Anpassungen) hervorragend verwenden.

Und was ich besonders charmant finde: Es gibt auch einen Abschnitt, der sich mit damit beschäftigt, was man tun kann, wenn man „vom Wagen gefallen ist“ und wieder im Chaos sitzt.

Ist es das einzige Buch zu dem Thema, was ich empfehlen würde? Nein, bei weitem nicht, aber das erste, dass jeder lesen sollte, wenn er sich selber besser organisieren möchte.

Hier als Kindle-Version und hier als normales Taschenbuch bei Amazon – Lesenswert!

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Perfekter Service und Achtsamkeit

by Anthony-James Owen on 10. Januar 2012

553523 web R B by Lupo pixelio.de  300x225 Perfekter Service und AchtsamkeitEs ist 7:30 Uhr morgens. Das Cafe ist seit 30 Minuten offen und ich bin einer der ersten Gäste.

“Guten Morgen!”,
“Guten Morgen, was möchten Sie haben?”

“Einen schwarzen Tee mit Milch bitte!”

“Sehr gerne! Möchten Sie einen Darjeeling oder einen Earl Grey?”

“Bitte einen Darjeeling, ich kann Earl Grey nicht leiden!”

“Gerne – einen Darjeeling. Noch etwas ?”

“Nein, Danke!”

Perfekter Service.

Ich nehme mein Tablett und gehe zum Platz.  [Lesen Sie den ganzen Artikel…]

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Neues Jahr und gute Vorsätze – Zeitmanagement

by Anthony-James Owen on 3. Januar 2012

559601 web R by Andrea Kusajda pixelio.de  300x200 Neues Jahr und gute Vorsätze   ZeitmanagementDas neue Jahr ist wenige Tage alt und für die meisten Leute beginnt das Jahr wieder relativ ruhig. Im Büro klingelt etwas seltener das Telefon und auch die Anzahl der Emails ist niedriger als sonst. Endlich mal Zeit das Büro zu ordnen und über die kommenden Monate nachzudenken. Aber war da nicht noch etwas?

In der Silvesternacht gibt es zwei Gruppen, beide sehr hartnäckig:

  1. Die Gruppe, die sich zum Jahreswechsel neue Verhaltensweisen vornimmt und
  2. Die Gruppe, die sich früher immer wieder neue Vorsätze vorgenommen hat und es heute – zwecks fehlendem Erfolg – nicht mehr tut und es in der Zwischenzeit vehement ablehnt

Okay, heute ist der dritte Tag im neuen Jahr – was machen Ihre Vorsätze?
Und ich rede hier nicht von den Abnehmwünschen, „weniger Rauchen“, mehr Sport etc., sondern von den beruflichen Vorsätzen.

Egal, was Sie sich vorgenommen haben, diese Woche ist entscheidend: Wenn Sie jetzt nicht beginnen, dann wird es mit jedem Tag immer schwieriger und in einigen Wochen denken Sie nur noch mit Bedauern an den Vorsatz zum Jahreswechsel. Und irgendwann gehören Sie zu der 2. Gruppe, die sich neue Ziele zum Jahresbeginn gar nicht mehr vornehmen will … [Lesen Sie den ganzen Artikel…]

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Ordnung statt Chaos – wie man seine Arbeit organisiert

by Anthony-James Owen on 9. Februar 2010

Ordnung statt Chaos Ordnung statt Chaos   wie man seine Arbeit organisiertSeit Beginn des Jahres haben wir uns eine Marketing Redesign-Initative auferlegt: Wir arbeiten an unserem Marketingmaterial. Stellen den Newsletter intern auf ein anderes, technisches Format um. Produzieren neue Folgen für den GuerrillaFM-Marketing-Podcast. Schreiben Artikel für unseren und andere Blogs. Suchen nach passenden Artikeldatenbanken. Und machen ganz normal unsere Workshops, halten Vorträge und arbeiten an den Beratungsaufträgen im Marketingbereich für unsere Kunden. Wir sind in der Endphase für unser erstes Hörbuch zum Thema Kaltakquise und unsere Website überarbeiten wir auch noch … Spinnen die Guerrillas jetzt völlig?

Wie verliert man in all dem Durcheinander nicht den Überblick? Wie bekommt man all seine ToDo’s irgendwie organisiert und erledigt?  Wie schafft man es, dass der Schreibtisch nicht unter einem Papierberg verschwindet (und man gleich mit)?

Hier, was wir bisher gelernt haben:

  1. “Wenn Sie keinen Assistenten haben, dann sind Sie selber einer!”
    Sie sind nur so produktiv, wie die Summe Ihrer produktiven Stunden. Wenn Sie selber alles in Ihrem Büro machen, dann werden Sie entweder irgendwann krank oder können nicht genug Leistungen an Ihre Kunden verkaufen, weil Sie keine Zeit haben. Was können Sie delegieren? Wer kann Sie unterstützen? Holen Sie sich Hilfe! Wenn jemand für 10 Euro die Stunde die Arbeit fast so gut wie Sie macht, dann arbeiten Sie lieber gegen Geld für Ihre Kunden (wenn Sie denen mehr als 10 Euro die Stunde abrechnen können). Keine Idee, wen man engagieren könnte? Holen Sie sich z.B. den Ordnungscoach Julia Werner und lassen Sie sich intern neu strukturieren. Oder wenigstens einen Schüler für ein paar Stunden die Woche.
  2. Benutzen Sie ein Werkzeug für alle ToDo’s – besonders im Team
    Irgendwie müssen Sie den Überblick über alle Ihre offenen ToDo’s behalten. Wenn Sie ein größeres Team sind, dann versuchen Sie es doch mal mit einem Werkzeug wie Jira (für kleine Teams bis 10 Personen fast kostenlos (10$)). Oder mit einer webbasierten ToDo-Verwaltung für eine Person wie tadalist.com (umsonst) oder mit Ihrer Todo-Liste in Microsoft Outlook.
  3. Nehmen Sie sich eine Stunde pro Tag, um Ihr Projekt nach vorne zu bringen
    Genau wie Sie haben wir jeden Tag nicht nur die Redesign-Aufgaben zu erledigen, sondern das ganz normale Tagesgeschäft. Und bisher haben Sie am Abend auch nicht alles erledigt bekommen- wie soll da Platz für all die Initiativen und neuen Projekte sein? Unser Tipp: Investieren Sie jeden Tag eine Stunde in das Redesign-Projekt. Stellen Sie sich einen Küchentimer für 60 Minuten. Arbeiten Sie für eine Stunde an dem Projekt und danach an dem Tagesgeschäft für den Rest des Tages. Man überschätzt, was man in einem Monat schaffen kann, aber unterschätzt, was man in einem Jahr schafft, wenn man jeden Tag eine Stunde in ein Thema investiert.
  4. Lernen Sie, im Selbstmanagement besser zu werden
    Beschäftigen Sie sich mit dem Thema Selbstorganisation. Ja, wir alle haben nur 24 Stunden am Tag. Aber man kann lernen mehr in der Zeit zu erreichen, wenn man sich auf die wichtigsten Aufgaben konzentriert. Hören Sie z.B. das Interview mit Julia Werner zur Selbstorganisation auf GuerrillaFM, lesen Sie das Buch “Order from Chaos” (eng.) von Liz Davenport oder das “80/20-Prinzip (dt.)”. Besuchen Sie ein Seminar zum Thema.
  5. Schauen Sie nach einem längerem Zeitraum zurück – und sehen Sie den Fortschritt!
    Man vergisst im Alltag oft, wie weit man in einem, zwei oder drei Jahren gekommen ist – nehmen Sie sich ab und an mal Zeit, auch die Fortschritte zu erkennen. Was Sie geschafft haben. Feiern Sie ruhig ab und an Ihre Erfolge.
  6. Und das Wichtigste: Fangen Sie an!
    Am Ende aber hilft alles nichts: Sie müssen anfangen. Just Do It!

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